Die ersten Gehversuche des neuen Vereins
Der Beginn der Blasmusik in Derendingen ist nicht mehr genau festzustellen. Es muß jedoch schon vor dem 22. Februar 1910 Ansätze des gemeinsamen Musizierens mit Blasinstrumenten gegeben haben. An diesem Tag fand die erste schriftlich belegte Probe einer Musikkapelle in Derendingen statt. Die Kapelle bestand aus acht Mann. Anscheinend konnten die Musiker schon gut spielen, denn bereits nach drei Monaten mußten sie bei einer Hochzeit ihr Können beweisen.
Die eigentliche Geburtsstunde des Vereins war der 08. März 1911. In einer Versammlung im Gasthaus Käppele wurde der Verein mit dem Namen 'Musikkapelle Derendingen' gegründet. Ferner wurde eine ordentliche Vorstandschaft gewählt.
Die Kapelle bestand aus zwölf Mann, wobei es noch keine passiven Vereinsmitglieder gab. Wollte jemand Mitglied werden, mußte er die Vereinsstatuten unterschreiben. Diese besagten, daß man mindestens fünf Jahre Mitglied im Verein bleiben mußte. Wer vorher austreten wollte, hatte dafür eine Gebühr zu entrichten, da er an einem Instrument ausgebildet worden war.
Im ersten Jahr des Bestehens leistete die Kapelle bereits beachtliches. So wurde sie zu dreizehn Hochzeiten, drei Tanzveranstaltungen in den Sälen der Gasthäuser Ochsen, Hirsch und Waldhörnle, sowie zu vierzehn anderen Unterhaltungsanlässen verpflichtet. Dagegen wurde nur ein Konzert durchgeführt. Die Spielverpflichtungen beschränkten sich jedoch nicht nur auf Derendingen, sondern man mußte auch nach Tübingen, Lustnau, Weilheim, Dußlingen oder Gomaringen. Außerdem wurden noch 65 Musikproben durchgeführt.
Der erste Wettstreit und die Zeit des Ersten Weltkrieges
Am 02. Juni 1912 stellte sich die Kapelle das erste Mal den Preisrichtern beim 'Musikkapellen-Wettstreit' in Sankt Georgen im Schwarzwald. Dabei erreichte sie in der 'niederen Stufe' mit 30 Punkten einen 1-b-Preis, ein toller Erfolg für die noch recht junge Kapelle! Bei diesem Preisspielen, an dem 25 Kapellen beteiligt waren, wurde als Preisstück die 'Mignonette Ouvertüre' gespielt.
Während des Krieges ruhte dann der Spielbetrieb. Generell ist aus der Kriegszeit nicht viel bekannt, da viele Musiker und auch der Schriftführer in den Krieg mußten.
Die Zwischenkriegszeit mit dem ersten Jubiläumsfest und der Gründung des 'Musikvereins Derendingen' im Jahre 1931
Wann die Kapelle nach dem Ersten Weltkrieg wieder zusammenfand, ist nicht genau bekannt. Sie spielte jedoch sehr bald wieder bei allen möglichen Anlässen, vor allem bei Tanzveranstaltungen.
Das 20jährige Jubiläum wurde am 07. Juni 1931 im 'Lammgarten' gefeiert. Dazu wurde der Platz mit Girlanden geschmückt, eine Ehrenpforte und eine Tribüne errichtet. Morgens um 5 Uhr sollte die Tagwacht gespielt werden. Diese verzögerte sich jedoch um eine halbe Stunde, da es in Strömen regnete. Doch dann hielt sich das Wetter den ganzen Tag über. Das Fest war so gut besucht, daß die Sitzplätze im 'Lammgarten' nicht ausreichten, so daß man auch noch den 'Ochsensaal' dazu nehmen mußte.
Bei der Nachfeier dieses Jubiläums, am 27. Juni 1931 im Gasthaus 'Säge', wurde der Beschluß gefaßt, die Musikkapelle in einen Musikverein umzuwandeln, um auch passive Mitglieder aufnehmen zu können.
Zum 12. Juli 1931 wurde zu einer Gründungsversammlung in das Gasthaus 'Ochsen' eingeladen. Hierbei trat der damalige Derendinger Bürgermeister als erstes passives Mitglied dem Verein bei. Ihm folgten an diesem Abend noch 59 weitere Derendinger, so daß nach Abschluß dieser Versammlung der Verein aus 60 passiven und 20 aktiven (15 Musiker und 5 Zöglinge) Mitgliedern bestand.
Die Teilnahme an Wertungsspielen in Eutingen und Hirschau - der musikalische Aufstieg
Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Musikvereins war die Teilnahme am Preisspielen beim Gaumusikfest in Eutingen am 26. Juli 1931. Die Kapelle nahm zum erstenmal nach 1912 wieder an einem Wertungsspiel teil. Bei der Preisverleihung brach unter den Musikern Jubel aus, als sie erfuhren, daß sie mit ihrem Preisstück 'Rautendelein' des Komponisten Springer mit 83 Punkten einen 1-a-Preis in der Unterstufe erreicht hatten.
Das folgende Jahr war für den Verein sehr erfolgreich. Am dritten Wertungsspieleinsatz anläßlich des Gaumusikfestes in Hirschau erreichte man mit 83 Punkten einen 1-a-Preis. Diesmal aber nicht in der Unter-, sondern in der Mittelstufe!
Die schwierigen Jahre zwischen 1933 und 1945
Im Jahre 1934 wurde die Gemeinde Derendingen in die Stadt Tübingen eingemeindet, allerdings ohne die in späteren Jahren in der Regel bei Eingemeindungen üblichen vertraglichen Bedingungen, die z.B. auch den Bau einer Festhalle in den jeweiligen Teilgemeinden vorsahen.
Der Höhepunkt im Vereinsleben der damaligen Zeit war das 25jährige Jubiläum, das am 15. und 16. August 1936 begangen wurde.
In all den Jahren gab es natürlich auch Veranstaltungen, die der Verein selbst durchführte, wie Konzerte, Vereinsausflüge, Weihnachtsfeiern oder Faschingsveranstaltungen. Eine besondere Tradition war das Silvesterblasen beim Jahreswechsel von der Bernhalde herab, das seit Bestehen der Kapelle durchgeführt wurde (eine Ausnahme bildete die Zeit des Ersten Weltkrieges).
Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges am 01. September 1939 wirkte sich sofort auch auf den Musikverein aus. Die Kapelle konnte ohne Aushilfsmusiker nicht mehr auftreten. So mußte auch, für die Dauer von zehn Jahren, das Silvesterblasen ausfallen.
Ab 1940 konnte der Probenbetrieb nicht mehr aufrechterhalten werden, da Proben mit der restlichen Besetzung zwecklos erschienen. Einzig eine kleine Besetzung für die Begräbnismusik war geblieben.
Die Aktivitäten des Musikvereins erloschen ganz, denn die Mitglieder, ob aktiv oder passiv, hatten in dieser schweren Zeit weit wichtigere und sorgenvollere Probleme zu bewältigen, als sich um die Musik und um den Verein zu kümmern.
Der glückliche Neuanfang sowie die Wiedergründung des Vereins im Jahre 1949
Im November 1948 trafen sich die alten Musikfreunde im Gasthaus 'Säge' und beschlossen, die Kapelle wieder spielfähig aufzubauen.
Am 13. Februar 1949 war es dann soweit. Von der französischen Besatzungsbehörde war die Genehmigung eingeholt worden, daß der Musikverein Derendingen weiterbestehen konnte. An diesem Tag wurde dann auch eine Wiedergründungsversammlung abgehalten, bei der die neue Vorstandschaft gewählt wurde.
Der erste Auftritt der Kapelle nach dem Krieg war am 05. Juni 1949 in Derendingen, als man dem Dirigenten und seiner Frau zur "Silbernen Hochzeit" spielte.
Allgemein und insbesondere mit dem Musikverein ging es wieder aufwärts. Die Spielverpflichtungen nahmen wieder zu. Auch die Zahl der passiven Mitglieder stieg wieder. Nur eine Sorge gab es: den Nachwuchs. Die jungen Menschen hatten in dieser Zeit des beginnenden Wirtschaftswunders nicht mehr so viel übrig für einen Musikverein.
Besonders erfreulich dürfte es für die Derendinger Bevölkerung gewesen sein, als zum Jahreswechsel 1949/50 wieder zwei Choräle von der Bernhalde herab erklangen, denn diese alte Tradition nahm man natürlich gerne wieder auf.
Wieder ein großes Fest in Derendingen und die Teilnahme an einem Wertungsspiel in Rottenburg / 40jähriges Jubiläum 1951
Als der Turnverein Derendingen am 01. und 02. Juli 1950 sein Gauturnfest ausrichtete, fand in Derendingen das erste größere Fest nach dem Krieg statt, bei dem auch der Musikverein zwei Tage voll im Einsatz war.
Zwei Wochen später nahm man dann in Rottenburg wieder an einem Preisspielen teil (vermutlich in der Unterstufe), bei dem die Note 'sehr gut' erreicht wurde. Nur eineinhalb Jahre nach Wiederbeginn war dies ein sehr großer Erfolg!
Das 40jährige Jubiläum wurde im August 1951 in bescheidenem Rahmen als Waldfest im 'Bängertle' begangen.
Am 20. Januar 1952 bestand der Verein aus achtzehn aktiven und sechzig passiven Mitgliedern, einschließlich vier Ehrenmitgliedern. Außerdem waren acht Zöglinge in Ausbildung.
Etwas ganz besonderes vollbrachte die Musikkapelle vom 05. bis 13. Juli 1952, als sie acht Tage lang beim Sommerfest in der Lindenallee spielte, und zwar täglich von 18 bis 23 Uhr!
Der erste größere Konzertausflug 1958
Am 16./18. Juli 1957 spielte man dann wieder beim Sommerfest, zusammen mit der bayrischen Stimmungskapelle Pellkofer. Dabei kam es zu einem Musikantenwettstreit. Die Kapellen spielten abwechselnd, wobei der Applaus für die Derendinger entschied. Dieser Musikantenwettstreit beim Göckelesmeier wurde auch in den folgenden Jahren wieder durchgeführt.
Besonders lobenswert ist, daß die Kapelle immer besser wurde. So wurde aus jedem Gartenfest ein kleines Volksfest und es entstanden auch erste Aufnahmen beim Südwestfunk Tübingen.
Zu einem erfolgreichen Konzertausflug nach Bad Liebenzell startete der Musikverein am 31. August 1958. Zunächst wurde früh morgens auf der Burg Liebenzell gespielt. Dabei kam eine eigene Komposition des damaligen Dirigenten 'Ein Sommermorgen auf der Burg Liebenzell' zur Uraufführung, welches dem Bundestagsabgeordneten und Burgherren Gedat gewidmet war. Anschließend gab man auch noch ein erfolgreiches Konzert im Kurpark dieser Schwarzwaldgemeinde.
50jähriges Jubiläum, erster Auslandsbesuch und Eintragung ins Vereinsregister
Im Jahr 1959 richtete der Musikverein das vierte Steinlach-Musikertreffen unter Beteiligung aller Musikvereine des Steinlachtales aus.
Dieses Fest war die Generalprobe für das 50jährige Jubiläum das vom 10. bis 12. Juli 1961 gebührend gefeiert wurde.
In diesen Jahren mußte auch die alte Tradition des Silvesterblasens eingestellt werden. Die Zeiten hatten sich geändert. Anstatt die wenigen Minuten des Jahreswechsels besinnlich zu begehen, war die 'Knallerei' groß in Mode gekommen, so daß die Choräle des Musikvereins von der Bernhalde herab ungehört verklangen. Dafür wurde das "Heilig-Abend-Spielen" eingeführt, das bis zum heutigen Tage beibehalten wurde.
Im Oktober 1964 bekam der Musikverein Besuch von der Musikkapelle Gratsch, aus der Nähe von Meran. Ein Gegenbesuch der Derendinger Musiker in Gratsch folgte kurze Zeit später.
Am 12. Dezember 1967 erfolgte die Eintragung ins Vereinsregister. Der Verein konnte nun das 'e. V.' an seinen Namen anhängen und war somit rechtsfähig.
Die dirigentenlose Zeit sowie die Anschaffung einer neuen Uniform 1971
Im Mai 1971 trennten sich die Musiker nach einer unmäßig materiellen Forderung des Dirigenten vom damaligen Dirigenten, und dies nur vier Wochen vor dem 60jährigen Jubiläum!
Doch glücklicherweise wurde so kurzfristig noch jemand gefunden, der sich bereit erklärte, die Kapelle über das Fest zu leiten. Daraus wurden dann jedoch über achtzehn erfolgreiche Jahre!
Von diesem Jubiläum muß man noch berichten, daß sich die Kapelle in einer neuen, trachtähnlichen Uniform vorstellte. Der Musikverein Derendingen war damit einer der ersten Vereine, die die militärähnliche Bekleidung der Musiker abschafften.
Die Gründung einer Jugendkapelle und das besondere Jubiläum 1981
1978 wurde anläßlich eines gelungenen Jugendlagers des Musikvereins eine Jugendkapelle gegründet.
Das 70jährige Jubiläum des Musikvereins wurde im Jahre 1981 festlich begangen. Dies war wohl in der Geschichte des Vereins ein einmaliges Fest! Unter anderem wurde ein Abend der Derendinger Vereine gefeiert und diese halfen auch dem Musikverein bei der Bewirtschaftung. So war dieses Fest für den Musikverein und die Derendinger nicht nur ein kultureller und unterhaltender, sondern auch für alle Derendinger Vereine ein den Zusammenhalt fördernder Erfolg.
In den folgenden Jahren schritt die Entwicklung des Musikvereins stetig voran, wobei die Jugendausbildung sowie die gesamte Nachwuchsarbeit besonders wichtig waren!
Die Ausbildung wurde neu organisiert, ein eigener Ausbildungstag in der Woche eingeführt und die Jugendkapelle weiter ausgebaut. Natürlich sind auch kameradschaftsfördernde, außermusikalische Aktivitäten nicht vernachlässigt worden.
Schon bald mußte die Jugendkapelle eigene Verpflichtungen wahrnehmen, man nahm sogar an einem Jugendkritikspiel in Kiebingen teil (1988), bei dem man in der Mittelstufe die Note 'gut' erreichte. Dies war wohl der bisher größte Erfolg in der noch recht jungen Geschichte der Jugendarbeit im Musikverein!
900 Jahre Derendingen und Beginn der Freundschaft mit einer Musikgesellschaft aus der Schweiz
Mit dem Jahr 1988 begannen dann sowohl im Musikverein als auch in ganz Derendingen zwei anstrengende Jahre.
Am 17. Mai 1988 wurde in einer Versammlung der Derendinger Vereine über die Möglichkeit zur Durchführung von Feierlichkeiten anläßlich des 900jährigen Dorfjubiläums in Derendingen nachgedacht.
Man einigte sich schnell und man wollte schließlich das Fest '900 Jahre Derendingen' vom 08.-10. September 1989 begehen. In der Organisation dieses Festes war der Musikverein besonders eingespannt. So übernahm der Kassier des Musikvereins als Hauptkassier die finanzielle Verantwortung, der zweite Vorsitzende die Organisation des Historischen Festumzuges und der erste Vorsitzende die musikalische Mitgestaltung sowie die Organisation der Unterbringung der erwarteten sechzig Gäste aus der Schweiz.
Am 08. September 1989 begann dann das wohl größte und schönste Fest, das Derendingen je gesehen hat!
An allen Tagen war der Musikverein im Einsatz. Für den Festakt am Freitag abend im Zelt wurden extra der 'Florentiner Marsch' von Fucik und die 'Feuerwerksmusik' von Händel einstudiert und in wirklich hervorragender Weise aufgeführt!
Leider konnten jedoch in dem mit über 2.500 Menschen überfüllten Zelt nur die ersten Reihen diese Musik auch wirklich wahrnehmen. Am Samstag trafen dann die mit Spannung erwarteten Gäste aus Derendingen in der Schweiz ein.
Im Vorfeld der 900-Jahr-Feier war bekannt geworden, daß es in der Schweiz auch ein Derendingen geben soll, welches im Kanton Solothurn liegt. Sofort wurden mit der dortigen Gemeindeverwaltung Kontakte aufgenommen und so lud der Musikverein Derendingen die dortige Musikgesellschaft zur Mitwirkung an der 900-Jahr-Feier nach Deutschland ein.
Für den Musikverein Derendingen wurde hiermit ein neues Kapitel in seiner Vereinsgeschichte aufgeschlagen: die Kontaktaufnahme und der Beginn einer Freundschaft mit einer Musikkapelle aus dem Ausland. Hierbei bleibt zu wünschen, daß beides über lange Zeit ausgebaut und gefestigt werden kann!
80jähriges Jubiläum, erster Gegenbesuch in der Schweiz und weitere musikalische Höhepunkte
Vom 14. bis zum 17. Juni 1991 wurde das 80jährige Bestehen gefeiert. Leider regnete es über die gesamten Festtage, so daß auch der Festumzug am Sonntag abgesagt werden mußte. Insgesamt war also dieses Jubiläum nicht so erfolgreich verlaufen.
In diesem Jahr gab es dann doch noch ein erfreuliches Ereignis, denn am 24. und 25. August wurde dann der Musikgesellschaft in der Schweiz ein erster Gegenbesuch abgestattet.
Dieser fand erneut anläßlich eines Dorfjubiläums statt, diesmal der 700-Jahr-Feier des schweizerischen Derendingens.
Man beteiligte sich auch musikalisch an diesem Fest, indem man am Samstag abend im Festzelt ein kleines Konzert gab.
Am Sonntag morgen erhielt die Musikgesellschaft Derendingen eine neue Vereinsfahne, so daß viele mitgereiste aktive wie passive Mitglieder zum erstenmal eine Fahnenweihe miterlebten.
Dies war nun auch der Grund dafür, daß man sich im Musikverein Derendingen die Frage nach einer eigenen Vereinsfahne stellte. Schließlich konnte, durch mehrere Vereinsmitglieder initiiert, ein Förderkreis gegründet werden, um Spenden zu sammeln und somit eine Anschaffung möglich zu machen.
Die letzten Jahre verliefen für den Verein vor allem musikalisch aber auch finanziell sehr zufriedenstellend, so daß nur noch von drei herausragenden Ereignissen berichtet werden soll.
Musikalisch steigerte sich die Kapelle unter ihrem neuen Dirigenten Kurt Müll, Musikschullehrer in Reutlingen, enorm. Die alljährlichen Frühjahrskonzerte in der Ludwig-Krapf-Turnhalle haben sich zum musikalischen Höhepunkt des Jahres entwickelt und erfreuen sich auch in der Öffentlichkeit immer größerer Beliebtheit, genauso die musikalische Mitgestaltung von Adventsgottesdiensten in der St.-Gallus-Kirche in Derendingen.
85jähriges Jubiläum und erstes Wertungsspielen in Derendingen
1996 feierte der Musikverein vom 14. bis 17. Juni sein 85jähriges Bestehen. Aus diesem besonderen Anlaß fand auch das erste mal ein Wertungspielen des Blasmusikverbandes Neckar-Alb in Derendingen statt. An 2 Tagen trugen 16 Kapellen (!) ihre Stücke vor einem Wertungskremium vor.
An den Festabenden spielten Hank Häberle junior, die Allgäuer Dorfmusikaten und die Geschwister Hofmann. Am Sonntag wurde die vom "Förderkreis Vereinsfahne MVD" gestiftete Fahne mit einer feierlichen Fahnenweihe dem Musikverein Derendingen übergeben. Fahnenpate wurde die Musikgesellschaft Derendingen aus der Schweiz, bei welcher der Musikverein selbst im Jahr 1991 Pate der Fahne wurde.
Eine ausführlichere Chronik des Musikvereins Derendingen ist in der Festschrift anläßlich unseres 85jährigen Jubiläums zu finden. Die Festschrift ist zum Preis von 5 DM zuzüglich Porto und Versandkosten zu beziehen und beinhaltet außerdem noch einige Bilder der Kapelle, sowie Auszüge aus den Statuten. Sollten Sie daran Interesse haben, dann setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.